Rundreise Südindien Exotisch

Südindien Exotisch

9 Tage / 8 Nächte
ab Chennai bis Cochin
Buchbar bis: 31.03.17
Gruppenrundreise


Preis / Person im DZ
ab 710,-

1. Tag:

Ankunft in Chennai

Nach der Ankunft in Chennai begrüßt Sie einer unserer Repräsentanten vor Ort und begleitet Sie zu Ihrem Hotel. Darauf erfolgt der Check-in im Hotel. Die Zimmer stehen Ihnen ab 14:00 Uhr zur Verfügung.
Chennai, ehemals Madras, ist die Hauptstadt von Tamil Nadu. Die Geschichte der Stadt reicht bis in das Jahr 1639 zurück als Francis Day, ein Kaufmann der British East India Company, den Handelsposten Fort St. George nahe des Dorfes Madraspatnam errichtete. Heute ist Chennai mit 9 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Indiens und wird, als Zentrum der südindischen Filmindustrie, auch das „Hollywood Indiens“ genannt.

Nachdem Sie sich im Hotel ein wenig ausgeruht haben, lernen Sie Chennai bei einer Stadtrundfahrt kennen. Sie besuchen den Kapaleshvara Tempel in Mylapore, der dem Gott Shiva geweiht ist und ein interessantes Beispiel für die farbenfrohe südindische Tempelarchitektur darstellt. Im Anschluss besuchen Sie Fort St. George - einst britischer Handelposten, mächtige Bastion und Tor zum Süden Indiens – sowie die aus dem 16. Jahrhundert stammende portugiesische Kathedrale St. Thomas, in der die sterblichen Überreste des heiligen Thomas, der 52 v.Chr. nach Indien kam, begraben sind.

Sie passieren die Universität, die im indo-sarazenischen Stil errichtet wurde, sowie den 5 km langen Marian Beach, eine hübsche Promenade direkt am Meer. Sie besuchen das Nationalmuseum, in dem wichtige archäologische Funde, Kunstwerke und außergewöhnlich schöne, bronzene Statuen sowie Stücke aus der Stein- und Eisenzeit ausgestellt sind.

Übernachtung in Chennai.

2. Tag:

Chennai – Mahabalipuram – Pondicherry

Nach dem Frühstück geht die Rundreise weiter nach Pondicherry über Mahabalipuram.

Unterwegs nach Pondicherry halten Sie im kleinen Küstendorf Mahabalipuram, der zweiten Hauptstadt der Pallava Könige von Kanchipuram. Es befindet sich inmitten einer felsigen Landschaft. Besonders interessant sind hier die Reliefs, die Szenen aus dem täglichen Leben darstellen. Alle anderen Reliefs in dieser Gegend bilden Götter und Göttinnen ab.

Nach der Ankunft in Mahabalipuram, der “Stadt der sieben Pagoden”, besuchen Sie die Sehenswürdigkeiten des Küstendorfs. Die Monumente im historischen Pallava Hafen entstammen dem 7. Jahrhundert und wurden dereinst aus dem Fels gehauen;. Die atemberaubenden Felstempel und Reliefs tragen Sie in der Zeit zurück. Sie sehen im Anschluss die fünf Tempelwagen, sogenannte Rathas, welches monolithische Monumente sind. Sie wurden nach den fünf Pandavas, Helden der Mahabharata Sagen, benannt.
Am Strandtempel geht die Besichtigung weiter. Der Sandsteintempel aus dem 7. Jahrhundert ist von originalgetreuen Gärten umgeben. Bhagirathas Buße ist ein Flachrelief (27m x 9m), das in zwei riesige, nebeneinander stehende Felsen gehauen wurde. Neben dem Bußgang von König Arjuna stellt es unzählige weitere Charaktere der Mahabharata Erzählung dar. Realistisch dargestellte, lebensgroße Abbildungen von Tieren, Göttern und Heiligen beobachten wie der Fluss Ganges zur Erde herabfließt.

Später fahren Sie weiter nach Pondicherry. In dieser ehemaligen französischen Kolonie finden sich auch noch viele Hinterlassenschaften der portugiesischen Kultur. Pondicherry ist ein gesegneter Ort, an dem sich der heilige Agasthaya und Shri Aurobindo niederließen, um Frieden zu finden.

Nach der Ankunft in Pondicherry erfolgen der Transfer zum Hotel und der Check-in.

Übernachtung in Pondicherry, Frühstück inklusive.

3. Tag:

Pondicherry

Nach dem Frühstück besichtigen Sie Pondicherry.

Sri Aurobindo Ashram:
Die Gründung des Sri Aurobindo Ashrams in Pondicherry wird Sri Aurobindo im November 1926 zugeschrieben. Ursprünglich gab es nur 24 Schüler. Zwischenzeitlich hat sich das Ashram stark entwickelt und ist heute eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Pondicherry.

Früher befolgte man im Ashram eine genau festgelegte Routine. Für die Sdhaks und die Schüler begann der Tag um drei Uhr morgens. Den Tag über erfüllten sie ihre häuslichen Pflichten und meditierten, bis sich alle unter dem Balkon versammelten, von dem aus die Mutter sie segnete. Das Ashram wuchs über die Jahre kontinuierlich und es entstanden verschiedene Departements. Bis zu ihrem Tod gab die Mutter öffentliche Darshans für tausende Anhänger, die sich regelmäßig hier versammelten.

Auroville:
Etwa 10km nördlich von Pondicherry befindet sich Auroville, die “Stadt der Zukunft”. Auroville ist die Vision einer universalen Stadt, in der Menschen unterschiedlicher Hautfarben, Nationalitäten und Glaubensrichtungen in Frieden und Harmonie zusammenleben. Es ist die ideale Vorstadt, die einem Experiment in menschlicher Eintracht gewidmet ist. Zweck von Auroville ist es Eintracht durch Vielfältigkeit zu erreichen. Hier haben sich auch viele Ausländer dauerhaft niedergelassen, die Trost und Seelenfrieden suchen. Auroville ist von halb eins bis zwei Uhr mittags geschlossen.

Übernachtung in Pondicherry, Frühstück inklusive.

4. Tag:

Pondicherry – Tanjore

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter nach Tanjore. Hier erfolgen der Transfer zum Hotel und der Check-in.

Sie besuchen heute den Brihadeshwara Tempel und das Fort. Der Tempel wurde von einem der großen Chola Könige im 10. Jahrhundert erbaut, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und ist ein herausragendes Beispiel für die Chola Architektur. Auf der Spitze befindet sich in 63 Metern Höhe eine Kuppel, die angeblich aus einem einzigen, 81 Tonnen schweren Granitblock gefertigt wurde. Die Kuppel soll über eine 6 km lange Erdrampe an Ort und Stelle befördert worden sein. Die Technik, die hierbei eingesetzt wurde, ist ähnlich der, die beim Bau der Pyramiden angewandt worden sein soll. Der Tempel darf nur von Hindus betreten werden. Bitte beachten Sie, dass der Brihadeshwara Tempel von zwölf bis vier Uhr nachmittags geschlossen

Thanjavur Palast und Museum:
Der Palast nahe des Tempels ist ein gewaltiges Bauwerk und wurde um 1550 von den Nayakas und den Maratha erbaut. Zwei der Palasttürme, die Waffenkammer und der Beobachtungsposten, sind von jedem Punkt der Stadt aus zu sehen. Im Palast befinden sich heute eine Kunstgalerie, eine Bibliothek und ein Konzertsaal. Die Galerie befindet sich in der Nayak Durbar Halle und beheimatet eine großartige Sammlung an bronzenen Chola Figuren aus dem 9. bis 12. Jahrhundert. Bitte beachten Sie, dass der Thanjavur Palast von ein bis drei Uhr nachmittags geschlossen.

Übernachtung in Tanjore, Frühstück inklusive.

5. Tag:

Tanjore – Madurai

Nach dem Frühstück fahren Sie heute über Trichy nach Madurai.

Rock Fort Tempel:
Die Spitze dieses Tempels ist 83 Meter hoch. Der glatte Fels wurde zuerst von den Pallavas behauen, die kleine Höhlentempel in die südliche Seite schlugen. Allerdings nutzten erst die Nayakas die natürlich wehrhafte Position aus. Der Aufstieg über 437 Stufen ist zwar beschwerlich, aber die Anstrengung allemal wert, da sich ein großartiger Blick bietet. Nicht-Hindus dürfen weder den Vinayaka Tempel auf dem Gipfel noch den größeren Sri Thayumanaswamy Tempel auf halber Strecke betreten. Ab und zu jedoch sehen die Tempelpriester über dieses Verbot hinweg.

Sri Ranganathaswamy Tempel:
Dieser beeindruckende Tempelkomplex in Srirangam ist etwa drei Kilometer vom Rock Fort Tempel entfernt und wird von sieben konzentrischen Wänden mit 21 Gopurams (Tortürmen) umgeben. Das Bauwerk stammt größtenteils aus dem 14. bis 17. Jahrhundert und viele Gruppen waren am Bau beteiligt, darunter Cheras, Pandyas, Cholas, Hoysalas und Vijayanagars. Der größte Gopuram in der äußeren Wand der Südseite wurde erst im Jahr 1987 fertig gestellt und misst nun erstaunliche 73 Meter. Der gesamte Tempelkomplex ist sehr gut erhalten und enthält großartige Reliefs und Schreine für verschiedene Götter. Der Haupttempel ist Vishnu geweiht. Man sagt, dass hier sogar Muslime nach dem Fall des Vijayanagar Reichs gebetet haben.
Bitte beachten Sie, dass die Tempel in Trichy zwischen zwölf und drei Uhr nachmittags geschlossen sind.

Später am Tag fahren Sie weiter nach Madurai. Madurai ist die kulturelle Hauptstadt von Tamil Nadu. Hier erreichte die dravidianische Kultur ihren Zenith in Kunst, Architektur, Palast- und Tempelbauten. Die einst mächtige Hauptstadt der Nayaka Dynastie ist heute ein belebter Ort, voll mit Geschäftleuten, Pilgern, Ochsenkarren und Rikschas. Nach der Ankunft erfolgt Ihr Transfer zum Hotel.

Am Abend besuchen Sie den Meenakshi Tempel, wo Sie der Abendzeremonie beiwohnen, die auch als „Schlafenszeit Gottes“ bekannt ist. Eine bunte Prozession bringt das Bild Shivas zum Tempel. Die Prozession wird begleitet von Musikern, Tempelsängern und Priestern. Bevor Shiva den Tempel Parvatis (Meenakshi) betritt, um sich schlafen zu legen, besucht sie auf dem Weg andere Gottheiten. Es lohnt sich, diese interessante Zeremonie zu beobachten.

Übernachtung in Madurai, Frühstück inklusive.

6. Tag:

Madurai

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt, die folgende Highlights beinhaltet:

Meenakshi Tempel:
Dieser fast 2000 Jahre alte Tempel befindet sich im Herzen der Altstadt und ist ein großartiges Beispiel für die dravidianische Architektur. Der heutige Tempel wurde 1560 von Vishwanatha Nayak gestaltet und während der Regentschaft von Tirumalai Nayak erbaut. Es gibt vier Eingänge in das sechs Hektar große Gelände. Jeder der 12 Türme ist zwischen 45 und 50 Metern hoch. Potrama Raikulam, das goldene Lotusgefäß, ist der Ort, an dem die tamilische Literatenvereinigung zusammenkam. Die sogenannte Sangam beurteilte in diesen Zusammenkünften die ihr vorgelegten Werke auf ihre Qualität. Im Tempelmuseum befinden sich 985 reich verzierte Säulen, die sich gegenseitig in ihrer Schönheit übertreffen. Bitte beachten Sie, dass der Meenakshi Tempel zwischen zwölf und halb Uhr nachmittags geschlossen ist.

Tirumalai Nayak Mahal:
Dieses indo-sarazenische Gebäude wurde 1523 erbaut und war ursprünglich viermal so groß, wie es heute ist. Täglich findet hier eine Sound- und Lichtshow statt, die vom Leben des Tirumalai Nayak und der Silapathikaram handelt.

Vaniyur Mariamman Teppakulam:
Das riesige Wasserbecken wird mit Wasser aus dem Vagai versorgt; im Zentrum befindet sich ein Mandapam mit dem Schrein von Lord Vigneshwara. Jedes Jahr findet hier ein farbenfrohes Floßfest statt.

Übernachtung in Madurai, Frühstück inklusive.

7. Tag:

Madurai – Periyar

Nach dem Frühstück fahren Sie weiter nach Periyar. Der Periyar Nationalpark ist ein einzigartiges Wildreservat und misst eine Fläche von ca. 780 km². In der Mitte des Parks befindet sich ein künstlich angelegter See, der sein Wasser aus dem Periyar Fluss bezieht. Nach der Ankunft erfolgt der Check-in im Hotel.

Später besuchen Sie einen Gewürzgarten. Sie schlendern durch den duftenden Garten. Hier ist die Luft angefüllt mit den großzügigen Aromen der Natur. Gewürze können als „aromatische Substanzen, die der Geschmackgebung oder Haltbarmachung von Speisen dienen“, bezeichnet werden. Viele Gewürze haben auch medizinischen Nutzen. So wirkt zum Beispiel Gelbwurz oder auch Kurkuma genannt als Antioxidationsmittel und Curryblätter können bei Diabetes helfen.

Übernachtung in Periyar, Frühstück inklusive.

8. Tag:

Periyar – Backwaters

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Anleger, um an Bord eines Hausbootes, eines sogenannten Kettuvallam, die weltberühmten Stauwasser von Kerala zu erkunden.

Wörtlich übersetzt heißt “Kettu” anbinden und “Vallam” Boot. Diese Boote haben eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des alten Kerala gespielt, da sie Waren und Menschen aus allen Ecken und Winkeln kreuz und quer in dieser sonst unzugänglichen Gegend transportierten. Die Stauwasser von Kerala sind einzigartig und nirgends sonst in dieser Form auf der Welt zu finden. In den Wasserstrassen und Kanälen passieren Sie mit Stroh gedeckte Hausboote mit Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Heutzutage verbinden die Kanäle einzelne Dörfer inmitten eines sich selbst versorgenden Ökosystems, das vor Leben im und ums Wasser nur so wimmelt.

Übernachtung auf dem Hausboot, Frühstück und Abendessen (auch auf dem Boot) inklusive.

9. Tag:

Backwater – Cochin

Nach dem Frühstück auf Ihrem Boot fahren Sie nach Cochin zurück. In Cochin kann man bis heute den Einfluss des mittelalterlichen Portugal, Holland und England sehen. In der Stadt sind viele verschiedene Kulturen zu Hause, was sich sowohl in den Menschen, als auch in der Architektur widerspiegelt. Hier finden sich jüdische Synagogen, portugiesische Kirchen, Moscheen, Hindu Tempel und auch chinesische Fischernetze. Nach der Ankunft erfolgt Ihr Transfer zum Hotel und der Check-in. Später machen Sie eine Stadtrundfahrt in deren Verlauf Sie Folgendes sehen und besichtigen:

Jüdische Synagoge:
Die Synagoge aus dem Jahr 1568 ist aufwändig mit chinesischer Keramik und belgischen Lüstern verziert. Riesige Schriftrollen mit dem Alten Testament werden hier aufbewahrt. Die Synagoge befindet sich nahe des niederländischen Palasts in Mattancherry. Die Öffnungszeiten sind von neun bis zwölf Uhr morgens und drei bis fünf Uhr nachmittags. Freitags und samstags ist die Synagoge geschlossen.

St. Francis Kirche:
Sie ist die älteste von Europäern erbaute Kirche in Indien. Vasco da Gama, der portugiesische Kaufmann und Entdecker des Seewegs nach Indien, erkrankte während seines dritten Besuchs in Kochi und verstarb hier schließlich. Obwohl seine sterblichen Überreste später nach Portugal überführt wurden, ist seine Begräbnisstätte in der Kirche bis heute gekennzeichnet.

Holländischer Palast oder Mattancherry Palast:
Der Holländische Palast wurde ursprünglich von den Portugiesen erbaut. Im 17. Jahrhundert dann gestalteten ihn die Holländer um und präsentierten ihn dem Raja von Kochi. Viele Rajas von Kochi wurden hier gekrönt. Im Palast befinden sich einige bemerkenswerte Wandgemälde, die Szenen aus den Hindu-Sagen um Mahabharatha und Ramayana abbilden. Die Öffnungszeiten sind von zehn Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags. Freitags ist der Holländische Palast geschlossen.

Am Abend besuchen Sie die Kathakali Tanzvorführung. Kathakali ist ein traditioneller Tanz aus Kerala, dessen beeindruckende Mimik, Gestik und Tanzschritte die Zuschauer in Bann halten.

Übernachtung in Cochin, Frühstück inklusive.

Leistungen:

- Unterbringung im halben Doppelzimmer mit Bad / Dusche, WC
- Tägliches Frühstück, Vollpension auf dem Hausboot
- Alle Transfers und Besichtigungen mit klimatisiertem Fahrzeug
- Deutsch oder Englisch sprechende lokale Führer für die Besichtigungen
- Bei einer Teilnehmerzahl von vier oder mehr Personen ist in den Preisen ein Deutsch sprechender, indischer Reiseleiter während der gesamten Tour enthalten (übernachtet in anderen Hotels)
- Alle Eintrittsgelder laut Programm
- Kathakali-Aufführung in Cochin
- Service Tax

Nicht inbegriffen:

- Flüge und Flughafensteuern
- Jegliche neu von der Regierung erhobenen Steuern
- Mahlzeiten außerhalb der Halbpension
- Persönliche Ausgaben
- Aufpreis für Einzelzimmer
- Aufpreis für Abendessen

Anfrage